Viele Verbraucher sind verunsichert, wenn sie Ersatz für ihre leere Druckerpatrone suchen. Beim Blick auf die Verpackungen der originalen Hersteller, werden viele nervös. Da wird oft von Garantie geredet, obwohl ein Drucker – bei normalem Hausgebrauch – in der Regel die Garantiezeit bei weitem überdauert. Es ist auch oft die Rede davon, dass nur die Originalpatronen des Druckerherstellers den problemfreien Betrieb gewährleisten. Und es wird suggeriert, dass das Verwenden von Patronen anderer Hersteller, das eigene Gerät schädigt. Dabei liegt – gerade bei älteren – Modellen die Produktion einer Sorte Druckerpatronen in der Hand eines (Fremd-)Herstellers, egal ob original oder nicht.
Bis an die Grenzen des Erlaubten wird der Kunde soweit eingeschüchtert und geschnürt, dass er lieber zum dreimal so teuren Original greift, „bevor noch was kaputt geht“. Und vielen ist dabei nicht klar: Druckerpatronen günstig von anderen Herstellern zu kaufen, ist keineswegs schädlich für das Gerät. Das beim Kauf dieser Alternative die bisherige Pflege nicht vernachlässig werden sollte, versteht sich natürlich von selbst. Drucken Sie wenigstens einmal im Monat eine Testseite, um die Düsen von angetrockneten Farbresten zu befreien. Mehr ist für zuverlässiges Drucken nicht nötig, vor allem nicht mehr Geld.
Manche Originalhersteller gehen sogar so weit, die Erkennung neu eingesetzter Patronen zu behindern, wenn sie nicht aus eigenem Hause stammen. Ist das Patent auf das entsprechende Produkt abgelaufen, darf aber nicht mehr als nur ein kurzer Hinweis erscheinen, dass kein Originalprodukt eingesetzt wurde. Danach muss (!) die günstigere funktionieren, solange sie nach den Maßgaben des ausgelaufenen Patentes gefertigt wurde, was fast immer der Fall ist.
Was einige Hersteller abziehen, um Kunden einzuschüchtern, ist echt unglaublich. Nebenbei bemerkt: noch günstiger als Druckerpatronen von alternativen Herstellern neu zu kaufen, ist die alten wiederbefüllen zu lassen.